„Wie das Nutztier zum Schweizer Mythos wurde“: Die Eidgenossen trugen die Kuh auf dem Wappen, später wurde sie zur Kühlerfigur der Bergidylle. Kuhsignal-Beraterin Martina Schmid ordnet ein, wie die Schweiz zu ihren Kühen steht – und was wir an den Tieren ablesen können, wenn wir genau hinschauen.

Kühe senden Signale: Über ihre Haltung, die Augen, den Gang, das Fell, bis zu den Haaren, die von der Stirn hängen. Martina Schmid hat die Lehre des holländischen Tierarztes Jan Hulsen studiert und bringt dieses Wissen in die Beratung vor Ort. Im Stall geht es nicht nur um Baupläne, sondern darum, Stress und Ursachen zu erkennen – „gestresste Kühe“ hängen oft mit den Bedingungen und mit dem Menschen hinter der Kuh zusammen.

Im beschriebenen Reportage-Setting wird die Frage gestellt, woran man eine gestresste Kuh erkennt – und es wird auf Details wie Augenwasser, Gang, Fell und die „Frisur“ am Grind eingegangen. „Natürlich weinen Kühe“, sagt Martina Schmid dazu – ein Hinweis darauf, dass sichtbare feuchte Augen und Mimik zum Beobachten gehören, statt alles wegzudiskutieren.

Schmid betont, dass sie nicht behauptet, mit Tieren „sprechen“ zu können – wohl aber, systematisch Signale zu lesen und den ganzen Betrieb einzubeziehen: „Mittlerweile ist mir genauso wichtig: Wie geht es der Person hinter der Kuh?“

Den vollständigen Artikel finden Sie bei Der Bund – Kuh und die Schweiz. Auf der Live-Website war der Text unter kuh-signale.ch verlinkt.

Kuh
Am Verhalten erkennbar
Detail
Kuhsignale im Alltag